Feuerwehrmann scheitert nach Loveparade mit Entschädigungsklage
Prof. Dr. Julius Reiter in der FAZ vom 29. September 2015
90.000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld wollte ein Feuerwehrmann für seinen Einsatz während des Loveparade-Unglücks erstreiten. Er scheiterte damit. Opferanwalt Julius Reiter übt scharfe Kritik an der Kollegin, die den Mann vertritt (Loveparade Schadenersatz)

Prof. Dr. Julius Reiter:  “Der Schadenersatzprozess des Feuerwehrmanns „zeichnet ein völlig falsches Bild der Interessen der Opfer“ … ” strategisch ist es völlig verfehlt, eine Klage derart öffentlichkeitswirksam zu führen, bei der es kaum auf die eigentlichen Geschehnisse des Unglücks ankomme, sondern auf eine spezielle Rechtsfrage des Einzelfalls”.

Bundesminister a. D. Gerhart Baum: “Es ist verfehlt, Ansprüche der Opfer vorschnell, teilweise in überzogener Höhe, auf dem Zivilrechtsweg geltend zu machen“.

Prof. Dr. Julius Reiter: „Die Geltendmachung der Ansprüche der Geschädigten als Nebenkläger im Strafverfahren ist der richtige Weg. Die Betroffenen können erst dann abschließen, wenn die Frage der Verantwortung geklärt ist“.

 

Quelle: FAZ vom 28.09.2015

von Rainer Burger

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